Geschenkt und nicht zu teuer

Mrz 20, 2015
wordpressadmin

Einige Dinge, die ich im Laufe der letzten Wochen geschenkt bekommen, oder zu einem einem äußerst guten Preis gebraucht erstanden habe – und die den Stress des Deckenvorfalls (siehe: Das Glück beginnt zu bröckeln ) wieder in den Hintergrund treten lassen!:

Reinigungsmittel zum Nulltarif

In jeden guten Haushalt gehört eine Grundausstattung an Putzmitteln. Während neue im besten Fall nur mehr ecofriendly erstanden werden, macht es bei bereits gekauften Produkten, die nicht unbedingt die Ökoschiene bedienen, durchaus Sinn, diese zu verwerten bevor sie im Müll landen. Ein guter Freund (Danke, Herr. H.!) ließ mir einen ganzen Kübel an Putzmaterialien zukommen, da er aus einem Nachlass selber viel zu viel davon erhalten hatte. Ein perfekter Deal: er muss nicht mehr fünf Badereiniger irgendwo unterbringen, es wird nichts weggeworfen und mich freut es, da ich so nichts kaufen muss!

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DER ultimative Kleiderschrank auf Rollen

Geschenkt ist in diesem Fall die Idee – und zwar vom “magic handyman” - : ein Kleiderschrank auf Rollen!
Bei kleinen Räumen macht es durchaus Sinn, die Auswahl der Möbelstücke im Vorhinein gut zu überdenken, denn auf Grund der mangelnden Stellfläche kann ein Raum sehr schnell voll und überladen wirken. Möbelstücke auf Rollen sind hierfür eine ideale Lösung: Sie lassen sich flexibel verschieben, wirken weniger massiv und bringen dadurch ein Gefühl von Leichtigkeit in den Raum.
Umgesetzt wurde das Projekt dann 50:50 aus neu gekauft ( der billigste Kleiderschrank der Marke “FRIEDEN” vom Schweden ) und gebraucht erstanden ( Die Schwerlastrollen von Kurt M., angeboten auf der Plattform im Internet für die Dinge, die man haben will ). Die ausführende Kraft war in diesem Fall ebenfalls der Ideengeber himself, vielen Dank, dear “magic handyman”!

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Eine Matratze aus WG-Zeiten

Gerade als die provisorische Bettstätte (eine umfunktionierte Couchmatratze aus der Fundgrube vom Schweden ) begann, wirklich ein Problem fürs Rückgrad zu werden, kam die Lösung in Person der ehemaligen WG-Mitbewohnerin. Kollegin C.P. hatte nach ihrem Auszug einen Teil ihres Mobiliars in einem Selfstorage untergebracht. Dazu gehörte auch eine 140×200 Matratze, die nach einem kurzen Einsatz von etwas mehr als einem halben Jahr seither nun im Kellerlager auf eine neue Bestimmung wartete. Kollegin C.P. wird ihr auf Grund neuer Lebensumstände in absehbarer Zukunft wohl kaum mehr eine geben können, deshalb wurde das gute Stück kurzer Hand im geräumigen Kombi des Freundes von C. vom Lager direkt in meine Wohnung transportiert. Bei Second-hand-Matratzen mag ja so mancher die Nase rümpfen, wenn man allerdings weiß, wer darin genächtigt hat, dann sieht die Sache gleich ganz anders aus, finde ich. Ich schlafe seitdem wieder herrlich und erwache gestärkt und schmerzfrei – und im Gegenzug hat Kollegin C.P. endlich wieder mehr Platz im Selfstorage bekommen! Kollegin C.P. & Anhang: ich freue mich schon auf unser Dankeschön-Essen bei mir am Balkon!

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(ein Schnappschuss von damals beim Matratzenkauf, es lebe das Fotoarchiv!)

Ein Drahtesel  zum Superpreis

Der Lenz steht vor der Türe, alles drängt nach draußen und alle Zeichen stehen auf “Fit in den Frühling”: Zeit, um aufs Fahrrad umzusatteln! Jahrelang eine begnadete Fußgeherin und nicht-in-die-Pedale-Treterin, habe ich beschlossen, dem Radeln wieder eine Chance zu geben. Mittlerweile ist das Radwegenetz in Wien ja wirklich gut ausgebaut und die gesunden Aspekte der Fortbewegung auf zwei Rädern wohl kaum von der Hand zu weisen. Auf der Plattform im Internet, die alles hat was man haben will, fand sich nach einigem Suchen das perfekte Gefährt: Traditionsmarke in gutem Zustand, preislich ( nach kurzem Verhandeln ) genau im Budget liegend und abzuholen im selben Grätzl. Vienna, be prepaired, i bin jetzt mit dem Radl då!

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